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The Nordwind Mail Redirection Company

Schaut man sich den Erfolg des Buches Gut gegen Nordwind und Alle sieben Wellen von Daniel Glattauer an, dann sieht man, wonach viele Menschen Sehnsucht haben. Nach einem Flirt mit dem unbekannten, dem zufälligen.

Ich habe schon vor einigen Jahren einmal eine spannende Geschichte erlebt, als ich einen Schwachpunkt in der Stern.de Mailingliste missbraucht habe und meine Mail damals wohl bei ein paar Tausend Empfängern im Postfach gelandet ist. Daraus hat sich EIN interessanter Mailaustausch ergeben. :-)

Stellt sich also die Frage, ob die Menschheit nicht Bedarf an einer Nordwind Mail Redirection Company hat. Einem Service, der ähnlich wie Chatroulette auf dem Prinzip Zufall basiert, aber die persönlich geschriebenen Nachrichten an einen zufälligen Empfänger weiterleitet.

Eine Funktionalität die ich in meinem 2008 aufgegebenen E-Mail-Dating-System e-flirt.ch problemlos hätte implementieren können. Vielleicht war ich damals einfach meiner Zeit voraus. Ob ich den Nordwind Mail Redirection Service jetzt entwickeln soll?

4 Kommentare

  1. Die Zahl der Menschen, die ihr Schicksal nicht selbst in die Hand nehmen wollen, sondern von anderen, gern auch vom so genannten Schicksal oder kommerziellen Dienstleistern geführt und gesteuert werden wollen, ist unermesslich. Vor diesem Hintergrund würde ich einem solchen Dienst eine hohe Erfolgschance einräumen. Und was man auch nicht vergessen darf: Im Internet ist die Quote von Menschen mit F-Diagnosen deutlich höher als im real life, was noch zusätzlich für den Erfolg des Systems spricht.

  2. Denke, dass durch die Spamerei der Kanal eMail für solche Geschichten nicht mehr so offen ist, resp. die Leute eher einfach Delete drücken. Aber z.B. als Feature auf Facebook oder Twitter könnte sowas durchaus funktionieren.

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