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(Tr)Ash 2

Obwohl ich persönlich gar nicht so unglücklich über die Sperrung des Luftraums bis morgen 14h00 bin, gehe ich davon aus dass wir es mit dem Schweinegrippensyndrom zu tun haben.

Aber mit dem Mitarbeiter von Swiss der die Idee hatte die Triebwerke am Boden mit Plastikfolie abzudecken möchte ich gerne mal sprechen.

Würde mich interessieren ob es um die Asche in Bodennähe oder einen Testflug mit geschütztem Triebwerk geht.

14 Kommentare

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  3. Es geht ganz klar um die Asche ;-) Und es gibt natürlich auch passende, käufliche Abdeckungen…aber die hat man wohl nicht immer dabei oder nicht für jeden Triebwerkstyp an Lager ^^

  4. Ja, das ist eine ganz lustige Geschichte.
    Da explodiert das Teil überraschend und man geht hin und sperrt die Lufträume. Keine Messungen, nichts. Bis morgen wird der Schaden schon über eine Milliarde USD betragen.

    Dank den *geiz-ist-geil* Billetpreisen werden kleinere Airlines wohl in ernsthafte Schwierigkeiten kommen. SAS hat schon 2500 Mitarbeiter freigestellt.

    Das ist ja weiss Gott nicht der erste Ausbruch eines solchen Vulkans. Man hätte nur den Luftraum in der Vulkanregion sperren können!
    Und per SIGMET (significant meteorological phenomena) die Flugzeug-Crew über die möglichen Aschewolken warnen können. Das wird seit Jahrzenten so gemacht und es gab NIE irgendwelche Schwierigkeiten. Im SIGMET eürde im Gebiet einfach stehen: „avoid visible vulcanic clouds

    Die unsichtbaren Teile sind einfach kein Sichereitsrisiko. Man hätte die Entscheidung auf jedenfall der Crew und der Airline überlassen sollen. Mal schauen, ob die einzelnen Staaten den Schaden durch ihre Unfähigkeit übernehmen!

  5. @touni, mir scheint, das deine Bildung bezüglich Vulkanausbruch wahrscheinlich aus einem Boulevardblatt stammt. Genaugenommen ist es keine Asche, die da in der Luft herumfliegt. Asche wird nämlich als „Verbrennungsrückstand organischen Materials“ gesehen. Das sind Pflanzen, Tiere oder auch Menschen. In Vulkane wird flüssiges Gestein („Magma“ genannt) in die Luft geschleudert („Lava“ genannt). Gestein ≠ organisches Material. “ Was denkst du, weshalb der Flugverkehr geschlossen wurde? Er wurde geschlossen, weil bis anhin man noch nie mit einem solchen Problem konfrontiert war. Natürlich gab es bereits Vulkanausbrüche und „Asche“wolken. Es sind auch schon Flugzeuge in solche hineingeflogen, die mussten aber leider alle Notlanden. Die Wolke, auch die unsichtbare besteht aus ganz vielen kleinen glasartigen Splitern. Diese sind sehr scharfkantig. Fliegt nun ein Flugzeug mit ca. 1000km/h in so eine Wolke hinein kannst du dir ja denken welche auswirkungen das auf das Flugzeug haben kann. Schon einmal einen Sandstrahler auf Glas verwendet? Zudem schmelzen die Partikel in der Turbine und werden am ende wieder abgekühlt und eine Glasschicht lagert sich an. Dies kann zu einem Triebwerkausfall führen. Das andere Problem ist, man kann die Wolke mit einem normalen Radarbild nicht sehen. Mit einigen Meteosateliten sind Teile der Wolke erknnbar. Aber die zeitliche Auflösung ist minimal 5min., meistens 15min. Klar ist es wirtschaftlich gesehen einen riesen Schaden, besonders für die kleineren Firmen, aber was kann denn der Vulkan dafür?

  6. @Limma

    Ob man dem Zeugs jetzt Asche sagt oder nicht ist doch egal. In jedem Flug-Briefingssystem ist die Rede von Asche. Also habe ich das jetzt einfach mal übernommen. Aber danke für die Info!

    Was gab es für Notlandungen?

    – 1982, http://de.wikipedia.org/wiki/British-Airways-Flug_9
    Sie flogen bei Nacht in die „Gesteinswolke“!

    – 1989, http://de.wikipedia.org/wiki/KLM-Flug_867
    und sie sind nach dem Unfallbericht in eine dunkle Wolke geflogen!

    Ansonsten ist mir kein weiterer Notfall bekannt?

    Von den Behörden korrekt gewesen wäre:
    – richtige Messungen durchführen (keine SO2 und nicht nur flächig!!)
    – Sperrung des Luftraums in der nähe des Vulkans (je nach Stärke 100 – 300 km)
    – kein Nachtfug in Gebieten mit möglichen „Gesteinswolken“ und bei Tag nur VMC (Sichtflug-Wetterbedingungen)
    – den Crews durch NOTAM/SIGMET die nötigen Infos zur Verfügung stellen! Am Schluss sollte es am PIC (Kapitän) seine Entscheidung sein ob man fliegt oder nicht.

    Fakt ist einfach: in den letzten 40 Jahren gab es mind. 50 ähnlicher Ausbrüche aber nie solche Luftraumsperren. Das sollte zu denken geben.

    Ich kenne persönlich einen Piloten der in aktiven Zeiten des Ätna in der nähe gelandet ist. Da hiess es im SIGMET eben „avoid visible vulcanic clouds“ da würde niemand auf die Idee kommen bei Nacht oder IMC dorthin zu fliegen. Das hat schon 10000x nie zu Problemen geführt! Das bestätigen auch die VFR Flüge von gestern und heute mit B773, A320, A330 durch die böse „Gesteinswolke“. 90% meiner Piloten-Kollegen sehen das ähnlich…

    Aber ja, mit einem Mal gibt es eine Computersimulation (nach SO2 einem Gas!!) und die Zonen mit höherer Konzentration werden rot eigefärbt. Und mit einem Mal ist die Wolke in unserem Kopf auch wenn der Himmel freundlich lächelt.

    @rouge

    getreu nach dem Motto: runter kommen sie alle! :P

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  8. Hallo Leumund :-)
    Ich weis nicht ob dir die Bilderberger Gruppe bekannt ist? Es hat 2 Vorteile erstens werden Milliarden Verluste gemacht bei den Fluggesellschaften und anderseits ist im Moment das Thema Atombombe in der Politik aktuell. Und diese Wolke die es so durch die Welt zieht könnte Angst zur Atomangriffe produzieren. Die Schulden der Flugesellschaften haben auch vorteile für die Bilderberger wenn Du die Zinses Zinses Zins Geschichte kennst. Ich bin gespannt wie es weitergeht was ich weis ist das die Bilderberger planen die Wirtschaftskriese länger anhalten zu können und das die Geschichte Mit dem Atomprogramm dazu dienen soll in Nordkorea einzumarschieren. schauen wir was in den nächsten Tagen geht :-) LG Pascal

  9. Zusätzliche Zweifel kommen auf, wenn man so nebenbei erfährt, dass leitenden Angestellten von in Frankfurt ansässigen Großbanken schon zum Wochenbeginn, das heißt vor dem erneuten Ausbruch des Eyjafjallajökull, davon abgeraten wurde, in dieser Woche Flugreisen zu unternehmen. Unvermeidliche Flüge sollten sie sicherheitshalber ohne Begleitung antreten. Das könnte darauf hinweisen, dass die großräumigen Luftraumsperrungen wenig oder gar nichts mit dem Ausbruch eines vergleichsweise winzigen Vulkans zu tun haben, sondern vielmehr mit der Ankündigung oder Simulierung eines Terroranschlags auf Flugzeuge. Anhaltspunkte dafür liefern auch großangelegte Polizeikontrollen von Passanten, die in den letzten Tagen in stark von islamischen Migranten geprägten Frankfurter Stadtteilen stattfanden, ohne dass sie in der Lokalpresse auch nur mit einem Wort erwähnt wurden. Der Ausbruch des Eyjafjallajökull könnte also den deutschen Sicherheitsbehörden einen willkommenen Vorwand für Durchführung einschneidender Anti-Terror-Maßnahmen oder Notstandsübungen hinter dem Rücken der ahnungslosen Bürger geliefert haben. Sollen diese nicht wissen, dass sich ihr Land im Krieg befindet?

  10. Ich finde das gut, dass die Luftraumsperrung in diesem Masse und auf dieser Ebene durchgezogen werden. Ansonsten ist die Airline am die einfach am meisten Kollateralschaden tolerieren wird am Zug.

    @touni : Sind deine Aussagen irgendwie abgestützt?

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