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Trennung!

FriendorFollow.com hat mir gesagt dass ich folgenden Twitterern einseitig folge. Das heisst ich werde mich per Sonntag abend von den meisten der folgenden Twitterer trennen:

DonDahlmannHolmfriebeThinkaboutagenturblogblogcamp_chdalmetdavidreifahrenheit404freiburghauskathrinpassigkatjamshark73spicswissbusinessursbucher

Schliesslich sehen die nun nicht mal mehr meine Replies wenn ich ihnen was schreibe. Und so machts halt wenig Sinn das Twittern.

Dafür werde ich dann vielleicht ab nächster Woche auch einigen meiner Follower folgen denen ich bisher noch nicht folge.

16 Kommentare

  1. Interessant, Dein Einwand, und verständlich. Hat mich richtig aufgeschreckt. Und zwar Dein Argument, dass ich Deine Replies nicht sehen würde, wenn ich Dich nicht „followe“. Das ist aber nicht korrekt. Denn ich kann im Twitter-Konto unter Settings/Notices/@replies einstellen, ob ich alle replies an mich angezeigt bekommen will.
    Ich sollte also Deine Zwitscher an mich selbst dann hören, wenn ich Dich nicht „verfolge“.
    Die Leute darauf zu drillen, wie mit dem von Dir vorgestellten Tool, dass jeder jeden „gegenfollowt“, ist sehr geschicktes Marketing – und kontraproduktiv, wenn man bedenkt, wie unterschiedlich die Motive sein können, um zu zwitschern. Genau so, wie nicht jeder geneigte einem üersönlich geneigte Blogger einfach deswegen in die eigene Blogroll passt. Für nicht wenige ist Twitter heute in erster Linie ein Hinweistool, um auf eigene neue Blogeinträge zu verweisen. Wenn ich schon dessen RSS-Feed verfolge, brauche ich das nicht unbedingt.
    Und wenn tatsächlich getwittert wird, so kann ich nicht sehr gut von hunderten von Leuten achtsam zur Kenntnis nehmen, an welchem Kebab-Stand sie sich gerade einen Happen genehmigen. Genau genommen kann und will ich das nicht mal von meinen 28, die ich zur Zeit verfolge.
    Aber die replies-Funktion, die nutze ich tatsächlich öfter. Weil da etwas Dialog entsteht – oder die Botschaft ausgesendet wird: Ich habe Dich wahr genommen.
    Dein Posting hat immerhin dazu geführt, dass ich meine Grundeinstellung für Replies geändert habe. Was Du ja vielleicht jetzt auch machst?

  2. Ich folge derzeit 83 Personen, die mir nicht folgen. Von einigen weiß ich, dass ich ihnen zu viel schreibe. Verständlich, wenn man nur ein paar Leuten folgt, dass es dann stört, wenn eine Person, die ganze Timeline in Anspruch nimmt. Anderen bin ich schlicht und ergreifend nicht aufgefallen. Wird ab ein paar hundert Followern schwierig. Auch mit Benachrichtigungsmail, welche oft nicht richtig funktioniert. Und für wieder einen anderen Teil, bin ich einfach nicht interessant. Auch in Ordnung.

    Diese 83 Personen interessieren jedoch mich und das ist auch der Grund, warum ich ihnen folge.

  3. ich denke, aber das ist eine sehr persönliche Meinung, denn viele haben paar 100 Follower und folgen ebenso 100ten von Twittern, daß es für mich wenig Sinn hat. Ich möchte einer überschaubare Anzahl von Twittern folgen, die mir auch folgen. Damit kann ich den einzelnen Personen noch ein „Leben“ zuordnen.

    Für nicht wenige ist Twitter heute in erster Linie ein Hinweistool, um auf eigene neue Blogeinträge zu verweisen. Wenn ich schon dessen RSS-Feed verfolge, brauche ich das nicht unbedingt.
    Und wenn tatsächlich getwittert wird, so kann ich nicht sehr gut von hunderten von Leuten achtsam zur Kenntnis nehmen, an welchem Kebab-Stand sie sich gerade einen Happen genehmigen. Genau genommen kann und will ich das nicht mal von meinen 28, die ich zur Zeit verfolge.

    wenn man es so sieht, dann ist es natürlich etwas anderes. Aber es wäre die völlige Entfernung von der Twitter Idee, was man gerade so tut. Und um Infos zu bekommen, was gebloggt wird, gibt es RSS Feeds. Bei Twitter fand ich eigentlich das persönliche Element charmant. Wenn das wegfällt, gibt es viel schnellere und praktischere Lösungen um an Infos zu kommen. Wen das „menscheln“ bei Twitter stört, der ist da an der falschen Adresse.

  4. Ich glaube nicht, dass es mit der Zahl der Follower zusammenhängt, ob man ihnen „ein Leben“ zuordnen kann, sondern mit den Ressourcen, denen man dafür verwendet.

    Man lernt mit der hohen Anzahl an Menschen umzugehen, verbindet sie mit Tags und Bildern, trifft man sie persönlich, weiß man etwas über sie.

  5. Man lernt mit der hohen Anzahl an Menschen umzugehen, verbindet sie mit Tags und Bildern, trifft man sie persönlich, weiß man etwas über sie.

    unter „mit Menschen umgehen“ verstehe ich ehrlich gesagt etwas anderes. Man weiß nichts über Menschen, denen man einige ausgewälte Bilder und Tags zuordnen kann. Das ist das Bild, was sie sie kunstvoll zurecht bauen für einen Auftritt. Es geht mir nicht um ehrlichkeit, aber dies als „Umgang mit Menschen“ zu bezeichnen ist fast schon autistisch.

  6. Ich habe auch nicht „mit Menschen umgehen“, sondern „mit der hohen Anzahl an Menschen“ umgehen geschrieben.

    Einmal davon abgesehen habe ich etwa 300 der Leute, denen ich folge persönlich getroffen. Manche habe ich zuerst „in echt“ getroffen, andere zuerst über Twitter. Es kommt immer darauf an, wie jemand Twitter nutzt, dennoch kann man vieles über die Personen lernen, selbst wenn sie versuchen ein Bild von sich zu schaffen, welches nicht der Realität entspricht. Alleine dieses Bild, sagt schon über sie aus, wie sie gerne gesehen werden würden.

  7. @kurt
    Danke für deinen ausführlichen Kommentar. Was du schreibst stimmt natürlich auch voll und ganz und hat solange funktioniert wie ich öffentlich getwittert habe. Seitdem ich aber protected Twittere kannst du allfällige Replies aber eben nicht mehr sehen. Das heisst, für mich ist eigentlich nicht die Zwickmühle dass mir einige nicht folgen, sondern eher die Zwickmühle dass ich dann @replies schreibe die nicht wahrgenommen werden. Im Endeffekt muss ich die Frage nach öffentlich bzw. protected Twittern erneut überdenken.

    @luca
    Stimmt, es gibt einfach Menschen denen man gerne folgt auch wenn Sie einem nicht folgen. Ich muss glaub mein Konzept nochmals überdenken. Daher habe ich gestern auch kurz diesen Beitrag zuerst wieder zurückgesetzt auf unpublished was nur dem Yoda aufgefallen ist. (Der ja auch konsequenter Nichttwitterer ist)

    @tamara
    Ja, ich muss mich auch immer zusammennehmen nicht alles gleich rauszutwittern was ich hier schreibe.

  8. unpublished was nur dem Yoda aufgefallen ist. (Der ja auch konsequenter Nichttwitterer ist)

    ist mir schon aufgefallen, aber ich hab es für einen Rückzieher gehalten, oder eine Gedenkpause ;-)))

    Es bleibt jedem selber überlassen, wie er Twitter nutzt. Ich finde es nur schade, wenn so eine Plattform, die ja eigentlich als etwas einfaches, aber persönliches gedacht war, so professionell gesehen wird, dass es schon zu einem Problem wird wie man das alles managed. @ Leumund, nur frisch herausgetwittert. Das Wort alleine sagt schon alles über das Konzept, was aber natürlich erfolgreich unterlaufen werden kann, je wichtiger man es nimmt. Dann wird es nicht nur wie bisher, Berater für Weblogs geben, sondern auch noch Twitterberater. Gibt es denn nichts im Web, was auch profi ITler nur so zum Spass nützen können? Ohne sich groß Gedanken zu machen? Manchmal finde ich eben auch sehr persönliche Beiträge witzig, was auf dem Weg in den Kindergarten passiert, wer was isst usw. Mir ist nicht der Gedanke gekommen, dass alles effizient sein muss. Wenn einer seinen neuen Posts im Blog ankündigt, ist es gut, aber für mich nur wichtig, wenn mich die Person interessiert. Ich habe mir inzwischen viele, auch ausgezeichnete Blogs angesehen, nur wenige geben mir neue Denkanstösse oder bringen mich zum Lachen. Twitter ist darum für mich noch so etwas wie die Urform des bloggens, wo es nicht nur um Wichtigkeit ging. Twittern setzt für mich eine ungehemmtes Mitteilungsbedürfnis vorraus und auch Spass daran, Fitzelchen aus anderen Leben aufzuschnappen. Eben ob jemand auf den Zug wartet.

  9. Ich habe auch nicht “mit Menschen umgehen”, sondern “mit der hohen Anzahl an Menschen” umgehen geschrieben.

    darf es denn kein sinnfreies Kommunikationstool geben? Ohne dass jemand da an mir und meinem getwittere meint was lernen zu müssen? Das hört sich alles so nach „gemanaged bekommen“ an. mir fehlt da die Unbeschwertheit.

  10. Ich füge ein paar meiner Tweets als Beispiel ein, damit man sieht wie ernst ich Twitter nehme:
    ———-
    Heute ist kein guter Tag. #alles-läuft-schief

    Ich hole mir etwas zum essen. Dann noch einmal sammeln und den nächsten Angriff fahren. #fight-IE

    Und wer macht mir jetzt etwas zu essen? Habe keine Zeit für sowas.

    Ich finde es eine Frechheit, dass ich nur auf Platz 41 der Facebookübersetzer bin. Dabei habe ich mindestens zwei Tage investiert.

    Kurze Pause im Wahnsinn. Das Chaos formen. Erst die Gedanken. Wenn Pläne kollidieren und man nur noch verwirrt auf den Bildschirm starrt.

    Wenn ich schon Zeit vor dem Computer verbringe, warum sollte ich sie nicht gemeinsam mit anderen Menschen verbringen? #twitter
    ———-

    Ich muss aber auch zugeben, dass ich Twitter nicht ganz so frei verwende, wie es mir manchmal gern machen würde, weil Arbeit und Privates verschwimmt. Das hat den Vorteil, dass mir die Arbeit Spaß macht, aber auch den Nachteil, dass ich auch im privaten Bereich ein paar Gedanken für die Arbeit verwenden muss. Ich will mich aber auch gar nicht mehr verstellen, wenn ich arbeite, oder privat unterwegs bin, weil es keinen Unterschied mehr gibt. Außer in Besprechungen mit Personen, die ansonsten nichts mit der Szene zu tun haben und es nicht verstehen würden.

  11. @Luca, das finde ich gut ;-)!
    Posts die offenbar mit der Szene zu tun haben und mich nicht interessieren überlese ich immer. Aber sie stören mich nicht.

    Grüße

    Kyra

  12. Ohalätz, habe gerade gesehen, dass ich dem Leumund folge, er mir aber nicht. Konsequenzen wurden natürlich umgehend gezogen! ;-) Danke für den Hinweis auf Friendorfollow.com! :)

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