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Twitter! Mehr Traffic im Blog

Twitter ist übrigens mittlerweile zum Hauptlieferanten von Besuchern meines Blogs geworden. Nimmt man alle Suchmaschinen aus der Zählung raus hat mir Twitter während den 2 letzten Wochen 14% meiner Besucher auf den Blog gebracht. Dies ist mehr wie das Schweizer Blogverzeichnis Slug.ch das mit 4.93% auf Platz drei liegt.

Besucher von Twitter kommen vorwiegend über die Profilinformationen und über Links zu neuen Beiträgen die man in Twitter publiziert. Dabei finde ich es wichtig, dass man Links manuell und mit einem Twitter konformen Teaser gezielt postet. Die automatische Variante über Twitterfeed ist vielfach zu unpersönlich und verliert den Reiz für die Leser meiner Meinung nach sehr schnell.

Wichtigstes Element in der Nutzung von Twitter ist im Endeffekt die Authentizität. Wenn man eine hohe Glaubwürdigkeit erreicht kann man mit Twitter sehr effizient kommunizieren.

P.S. Lesen Sie auch Egoposting mit Twitter von letzter Woche!

P.S.2. Dank Twitter müssen Sie diese Woche auf diesem Blog auch nichts über vertauliche Links, Bukarester Staus, Leinenkleidchen, Steuererklärungen, die Euro08 und das iPhone lesen.

P.S.3. Folgen Sie mir doch in Twitter!

20 Kommentare

  1. interessantes finding. Auf der anderen Seite finde ich die es mühsam, wenn die tweets nur noch Hinweise auf die eigenen Blog postings sind (bei dir ist das nicht so, aber bei anderen).
    BTW: lies mal den Vergleich von ubooot und twitter bei helge.at

  2. @flog
    Genau das mühsame passiert ja wenn die Leutchen Twitterfeed nutzen. Dann wird jeder Post getwittert, der Mensch selber vergisst aber das Twittern. Resultat: Mühsam!

  3. Ich bin ja von Dir dazu gedrängt worden, den Twitterfeed auszuschalten :-)

    Ich sehe natürlich den Einwand, dass es Mühsam ist, wenn jemand nichts anderes twittert als die eigenen Blog-Einträge durch den Twitterfeed, aber diese Leute kann man ja unfollowen, wenn man die Tweets zuwenig interessant findet.

    Wenn die Titel der Blogposts gut gewählt sind, und diese einfach hin und wieder getwittert werden, zwischen den manuellen tweets, sehe ich eigentlich kein Problem.

    Aber, es ist wie immer: nicht ich entscheide, sondern der Empfänger, was gefällt und was nicht. Und weil Du nicht, der einzige bist, der sich dazu eher negativ geäussert hat, habe ich auf manuelle Hinweise umgestellt.

    Das hat sicher auch Vorteile, denn man kann dadurch natürlich viel besser im Kontext des aktuellen Twitterstreams kommunizieren, was die Tweets wohl wirksamer und nützlicher macht.

    Der langen Rede kurzer Sinn: Ich persönlich nerve mich nicht, über Twitterfeed Tweets, aber ich sehe die Vorteile der manuellen Hinweise und füge mich in dieser Sache gerne den Vorlieben der Community.

  4. Hmm. Lese ich hier Anzeichen von Gruppendruck?

    Wenn ich anfangen müsste, mich an jeden anzupassen, der sich ab eines Outputs von mir in egal welcher Form nervt – Schwerwiegendes mal ausgenommen – käme ich zu gar nichts mehr in diesem Leben.

    Ob manuell in Twitter gepostet oder automatisiert ist doch schnurzegal – bzw eher besser im letzteren Fall, denn schliesslich spielt sich das Leben immer noch ausserhalb von Twitter ab. Jemand, der Blogeinträge automatisiert postet hat eher mehr Zeit für das richtige Bloggen…

    (aber ich bin neu bei Twitter – meine Meinung wird sich noch entwickeln (ich garantiere aber nichts) – unfollowt mich einfach, wenn ihrs nicht aushält. so simpel ist das.)

  5. Disclaimer: wollte da zwischen den Zeilen nicht unbedingt schreiben: das richtige Leben ist das richtige Bloggen, gälled ;-)

  6. @sam
    man kann ja auch feedback von anderen entgegen nehmen und daraus seine eigene Meinung bauen. :-) Vielleicht ist meine Meinung zu Twitterfeed zu konsequent. Schliesslich kann man jenen die nur neue Blogposts twittern auch ganz einfach unfollowen. :-)

  7. „unfollowen“ – wenn ich diese Wortkreation schon höre (ok, eher lese) … Offenbar habe ich die ganze Sache mit twitter noch nicht ganz gerafft, wozu sollte ich meine Blogpost als Link automatisch twittern (argh), dazu gibts doch RSS …
    Ist der Wunsch nach Microblogging so hoch?

    @leu: kuck mal in Xing

  8. @Christian: genau, wenn etwas nervt, einfach unfollowen. Vielleicht starte ich mal ein Experiment – „wie verliere ich alle Twitter-Followers in 10 Tagen“, ich zweifle allerdings daran, ob das funktionieren würde.

    Es geht immer um die erträgliche Dosis.

    Wer zu viele Blogeinträge schreibt und die alle in seinem RSS-Feed publiziert, der verschwindet einfach aus meinem Feed-Reader. Und meistens sprenge ich seinen Briefkasten nicht.

    Klar darf auch mal kritisiert werden. Überkritisch sein liegt ja in der Natur des Bloggers (und somit wohl auch des Twitterers).

  9. Wenn ich Blogposts lesen will, dann habe ich die Blogs im Feed. Was ich nicht brauche, ist eine zusätzliche Benachrichtigung via Twitter. Wer kleine Lebensanekdoten im Twitter hinterlässt, dem folge ich.

  10. die mischung machts. ich persönlich twittere nur über ausgewählte beiträge im blog. denn nicht alles ist für twitter geeignet… nur twitterfeed und sonst nichts schreiben, finde ich mühsam. @thurgau hat das eine zeit lang gemacht, doch mittlerweile schreibt er auch fleissig mit, was ich begrüsse.

  11. @CTC:
    Blogposts in einem privaten Blog sind doch (meistens) auch „kleine Lebensanekdoten“, nöd?

  12. Wahrscheinlich müsste man hier differenzieren zwischen „high frequency blogging“ und eben „low freq blogging“.

    But then again, dann wäre die Spannung in der Diskussion wohl weg – und welcher Blogger will denn das? :o)

    @piscu: bin halber Engländer und darf deshalb so schreiben ;-)

  13. Hättest du den Content nicht auch twittern können?

    Spaß beiseite. Ich bin ja ein ausgesprochener Vielblogger. Ich erlaube mir max . alle zwei Tage auf einen eigenen Beitrag und bezeichne den auch asl Eigenwerbung.

    Allerdings twittere ich den Link zu aufgelesen, weil ich dabei nur auf andere verlinke.

    Ja Twitter ist auch Eigenwerbung.

  14. @jochen hoff
    Früher als ich noch übers Bloggen gebloggt habe hätte ich das hier wohl noch getwittert aber seitdem ich über twitter blogge muss ich ja hier auch ab und zu was schreiben.

  15. @Leu Mein Prinzip ist immer noch das Gleiche. Aber bevor man Follower wieder loswerden kann müssen sie einem ja zuerst Followen?

    Für Chliitierchnübler würde ich sogar mal eine Anekdote aus meinem Leben twittern. Oder über meine Hauskatze, die spinnt nämlich, immer!

  16. Pingback: Blogartikel auf Twitter auf maol Jeopardy!

  17. Ich verstehe immer noch nicht ganz den wie das Funktioniert? Man baut sich da ein Freundschaftsnetzwerk auf über das Profil kommen Benutzer auf die eigene Website bzw. Blog?

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