Nichts ist wirklich wichtig

16. September 2008 · 11 Kommentare · Konsum

Wenn ich mir in einem meiner 35 Statistiktools das Klickverhalten meiner Besucher ansehe, dann sehe ich auch, dass die meisten Besucher überhaupt nichts klicken. Deshalb habe ich mich erneut gefragt, was es denn überhaupt für einen Sinn macht Tagwolken, Userwolken, letzte Kommentare und vieles mehr im Blog anzuzeigen? Eigentlich wenig, wenn niemand klickt.

Als ich dann letzthin bei David Bauer auf das The ideal Website Theme gestossen bin habe ich mich sofort in dieses Design verliebt. Sogar trotz meiner Abneigung gegen Facts 2.0 musste ich eingestehen dass die Macher der neuen Newsnetz Seiten doch einiges können.

Und so springe ich jetzt über den eigenen Schatten und verwende bis auf weiteres dieses Theme von Oliver Reichenstein, den ich bislang als vorallem als unfähig abgetan habe. Respekt.

Natürlich habe ich das Theme ein wenig angepasst. So vorallem den mittleren Contentbereich auf 700px verbreitert da mir dies gestalterisch sehr gefällt. Dann habe ich die Comments in den Hauptbereich der Seite befördert und werde noch dies und das anpasssen. Neu verwende ich auch das LeuMund Logo des letzten Wettbewerbs das hier und jetzt erstmalig hinpasst.

Das heisst, in der nächsten Zeit wird hier munter gearbeitet und vielleicht das eine oder andere noch angepasst. Dass das Theme die nächsten 10 Jahre bleibt kann ich nicht garantieren. War ich doch eigentlich vom Journalist Theme ähnlich begeistert bis Benkö sich das Theme gekrallt hatte.

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{ 1 Trackback }

Die ideale Startseite | der leumund.
27. November 2008 um 19:59

{ 10 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }

1 Adi aka Itchy 16. September 2008 um 12:28

du magst es wie ich nicht so bunt. Beste Farbe: Weiss. Finde es sehr puristisch designt – was ich mag.

Ich persönlich würde aber die Schrift etwas kleiner machen. Auch muss ich mein Safari auf dem MacBook auf Vollbild schalten, damit es keinen horizontalen Scrollbalken gibt… ob 700px da nicht etwas zu viel sind… (bzw. die anderen Elemente noch etwas zu breit sind)

2 Yves 16. September 2008 um 12:36

Mmh, gefällt gut. Vor allem dass die ganzen “Beigaben” nun unten sind, finde ich cool. Gibt Raum und wenn man die Infos doch braucht, sind sie schnell gefunden. Ich mag Klarheit und Reduktion auf das Nötigste.
Die Schrift finde ich auch eine Spur zu gross. Besonders falls du mal was grösseres postest.

3 rouge 16. September 2008 um 12:44

nett – ich stell aber gerade fest das der leu wohl nicht mehr mein freund sein will :-(

4 Gustav 16. September 2008 um 12:45

Auf den ersten Blick bin ich erschreckt. Zunächst fand ich dieses Design ein wenig zu schlicht, aber nach den ersten paar Minuten hatte ich mich daran gewöhnt. Warum in den meisten Themes diese ganzen Links eingebaut werden hat einen sehr pragmatischen Grund. Diese Links sind nicht für die User, sondern für die Suchmaschinen, die solche inneren Verlinkungen mögen.

Wie es doch so schön heißt, sollte eine Webseite immer für den User gestaltet werden. In diesem Sinne: Gut gemacht!

5 Christian 16. September 2008 um 14:48

ich muss jetzt mal ein wenig abwarten und rumpröbeln. aber das grundraster passt. betr. der schrift finde ich gross immer besser, immerhin schreibe ich ja damit jemand das liest. und lesen ist doch praktischer mit einer grossen schrift.

6 rouge 16. September 2008 um 16:01

Juhu ich bin wieder der Freund von Herrn Löi, danke. Hab glaubs noch was anderes bemerkt: Das Favicon stimmt nicht mit dem neuen Design überein oder ist das nur mein Cache?

7 Christian 16. September 2008 um 16:07

hmm, favicon, das kommt dann irgendwann mal. da hab ich noch wichtigeres zu tun. zum beispiel die avatare nicht so hängen zu lassen.

8 rouge 17. September 2008 um 09:11

Isi, nichts ist wirklich wichtig

9 Oliver Reichenstein 17. September 2008 um 09:34

Die Spaltenbreite ist keine blosse Geschmacks- oder Meinungsfrage, wie ob man nun das neue FACTS-Logo laessig findet oder nicht ;)

Siehe zum Beispiel hier:

“Wissenschaftlich gesehen basiert diese [die Spaltenbreite, O.R.] auf der Anzahl der Zeichen, die eine Zeile optimal enthalten sollte. Die Untergrenze für eine sinnvolle Informationsaufnahme setzen Experten bei 35 bis 40 Zeichen pro Zeile an; weiter darunter wird es happig. Dasselbe gilt für die bei 75 bis 80 Zeichen pro Zeile.”

Dieser Bursche meint. 45 bis 70 im Allgemeinen, 80 bei wissenschaftlichen Arbeiten. Du hast ueber 90 wie mir scheint (hab nicht gezaehlt), das ist streng genommen eigentlich zu viel, bei Bildschirmtexten liegt meiner Ansicht nach aber etwas ueber dem Printschnitt, weil man im Allgemeinen einen groesseren Abstand zum Bildschirm hat als zu einer Drucksache.

Man merkt es eigentlich am besten beim lesen, wenn das Augen etwas Muehe hat, vom rechten Ende der Zeile zum naechsten Zeilenanfang zu springen, dann ist die Zeile zu lang, wenn es zu oft springen mus, zu kurz.

PS: Es gibt viel bessere Quellen zum Thema, und noch einiges dazu zu sagen (Spaltenbreite ist z.Bsp auch v.d. Sprache abhaengig), ich muss aber los… In unserem 100e2r-Post findest Du weitere Erklaerungen zum Theme.

10 Christian 17. September 2008 um 13:38

@Oliver
Danke für den ausführlichen Kommentar über Spaltenbreite. Ich habs jetzt etwas mehr dem Original wieder angepasst, also zurückgenommen. Auf solche Tipps muss man ja auch ein wenig hören und ich mag mich da jetzt nicht einlesen. Die Spaltenbreite in der Mitte ist jetzt minimum 500px und glaub maximum 640px. Mal abwarten wie sich das einpendelt.

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